Deutscher Verband für Fotografie - Bayernschwarz/Weiss ag süd - dVF BAYERN

Aktuell

Bericht von Rüdiger Horeis zu der Teilnahme an den Primasenser Fototagen in der Clubszene >>>

 

Informationen zur Schwarz/Weiss AG Süd

SchwarzWeiss AG Süd im Deutschen Verband für FotografieDie Schwarz/Weiss Arbeitsgemeinschaft Süd gehört zum Deutschen Verband für Fotografie. Gegründet wurde sie im Herbst 1998 von Rüdiger Horeis (DGPh, DVF, GfPhE), dem Leiter des SKF-Fotokreises Schweinfurt, gemeinsam mit Klaus Vetter aus Eutin, dem damaligen Beauftragten für Arbeitsgemeinschaften im Deutschen Verband für Fotografie.

Die Gruppe bestand zunächst aus 13 interessierten Fotografen, wuchs aber im Laufe ihres 10jährigen Bestehens rasch auf aktuell 75 Mitglieder. Sie verbindet leidenschaftlich gesinnte Fotografen, welche ihr "Hobby" seit langem auf höchstem Niveau betreiben. Ihnen bietet die Schwarz/Weiss Arbeitsgemeinschaft Süd - ihrem respektablen Leistungsstand entsprechend - eine neue Herausforderung.

Die Herkunft der Mitglieder beschränkt sich mittlerweile nicht mehr allein - wie der Name der Arbeitsgemeinschaft noch vermuten lässt - auf Süddeutschland, sondern ist überregional auf ganz Deutschland und auch auf Österreich verteilt.

Homepage SW/AG SüdDie S/W AG Süd im Internet

Die Schwarz/Weiss AG hat nun einen eigenen Internetauftritt. Dort finden Sie in Zukunft alle wichtigen Infos zu den Aktivitäten dieser Gruppe:
www.sw-ag-sued.de >>>


Kontakt
:
Rüdiger Horeis
Albrecht-Dürer-Str. 11
D-97469 Gochsheim
Tel. 0171 / 7981066
Email: ruediger-horeis@t-online.de

 

Traditionelle, analoge Techniken

Blaudruck - Hubert RedelbergerDie Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft beherrschen sämtliche Schritte in der Entstehung eines fotografischen Bildes. Dabei gebührt den klassischen traditionsreichen Techniken zweifellos der Vorzug. So finden als Fotoapparate ausschließlich nur analoge Kamerasysteme Verwendung; in allen Formaten: vom Kleinbild (24 x 36 Millimeter) bis hin zum “königlichen” Großformat (20 x 25 Zentimeter). Das handwerkliche Können umfasst den gesamten Ablauf von der Herstellung des Negativs, über die Anfertigung des lichtempfindlichen Papiers bis hin zur Entwicklung des endgültigen Bildes in den unterschiedlichsten Verfahren. Historische, selten gewordene Techniken werden praktiziert - so z. B. die Infrarotfotografie und fotografische Drucktechniken, wie die Edeldruckverfahren Öldruck, Gummidruck, Albumindruck, Kallitypie, Cyanotypie bzw. der Blaudruck und der Platin-Palladium-Druck.
Bild: Hubert Redelberger - Blaudruck

 

Lothar Klubert - SpiegeleiSchwerpunkt der AG aber sind Theorie und Praxis des klassischen schwarzweißen “Fine-Art-Prints“ auf Baryt-Papier. Dies sind exzellent ausgearbeitete Abzüge, deren Papierbeschichtung sich durch einen hohen Silbergehalt auszeichnet.

Sie ermöglicht eine ausgeprägte Tonwert-Differenzierung in den Licht- und Schattenbereichen. Die Haltbarkeit eines solchen Abzuges ist bei sachgemäßer Verarbeitung sehr, sehr lang.

Neben den traditionellen Techniken werden aber bewusst auch neue Erfahrungen mit modernen, z. B. digitalen Techniken gesucht und mit den herkömmlichen Praktiken kombiniert. Denn die Mitglieder verstehen sich auch als "Tüftler".

Bei ihrem Umgang mit der Schwarz-Weiß-Fotografie steht bewusst die kreative Experimentierfreude im Vordergrund - ohne Rücksicht auf den technischen und zeitlichen Aufwand.
Bild: Lothar Klubert - Spiegelei

 

Erfahrungsaustausch und Seminare

Die Mitglieder treffen sich zwei Mal pro Jahr in lockerer Runde in Schweinfurt. Dabei werden neue Arbeiten vorgestellt, technische und künstlerische Probleme diskutiert, Problemlösungen ausgetauscht und die geplanten Aktivitäten über das Jahr verteilt. Die Negativ- und Bildbesprechungen verlaufen auch über den Postweg und per Email. Zur Fortbildung der Mitglieder werden Spezialisten aus der professionellen Photoszene zu Seminaren eingeladen. Theorie- und Dunkelkammerseminare veranstalteten namhafte Photographen, wie Andreas Weidner, Martin Blume, Werner Kumpf, Helmut Hirler und Wolfgang Moersch. Zu den besonderen Highlights unter den Workshops gehörten die Veranstaltungen von Robert (Bob) Werling aus den USA, einem der letzten großen "West-Coast-Photographen", der seine Dunkelkammerarbeit zeigte und Einblick in seine Geheimnisse gab; und von Miloslav Stibor, dem tschechischen Meister der künstlerischen Portrait- und Aktphotographie.

 

Die Schwarz/Weiss Arbeitsgemeinschaft Süd unterwegs

Die Arbeitsgemeinschaft liebt auch das Reisen: Workshops im Tessin, in der Bretagne und den Dolomiten, Phototermine in Frankfurt, Photopraxis im Spessart und im Lok-Museum von Tuttlingen sowie im DB-Ausbesserungswerk in Meiningen/Thüringen. Die gemeinsamen Foto-Reisen bedeuten für die Mitglieder nicht nur eine intensive Beschäftigung mit der eigenen Arbeits- und Vorgehensweise. Viel entscheidender noch und eine ideale Ergänzung zu den Workshops sind der praktische Austausch und die unmittelbare Auseinandersetzung mit den Parallel-Arbeiten der Gleichgesinnten unmittelbar an der Kamera. Ebenfalls zum Programm gehören gemeinsame Besuche von Fotoausstellungen, wie z.B. 2002 in Berlin die Retrospektive von Ansel Adams (1902-1984), einem der ganz großen Vorbilder. Dreimal fanden bereits die viertägigen "Fototage in Altenmünster" statt, mit gemeinsamem Fotografieren und Fachsimpeln.

Rüdiger Horeis, Leiter der SchwarzWeiss AG Süd


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